Palliativstützpunkt im Kreis Osterode

Entwicklung:

 

Im Oktober 2006 wurde durch Kooperation zwischen dem Hospizverein Osterode, der Diakonie-/Sozialstationen der Westharz gGmbH und der Ärzteschaft Kreis Osterode der „Runde Tisch Palliativverorgung und Hospizarbeit im Kreis Osterode“ ins Leben gerufen. Mit einer sehr deutlich positiven Resonanz waren alle an der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender beteiligte Berufsgruppen, sowie die Ehrenamtlichen aus der Hospizarbeit aufgerufen worden, sich zusammenzufinden, um die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit im Sinne einer Vernetzung miteinander zu erarbeiten.


Seit 2007 liefen auf Initiative der Diakonie-/Sozialstationen der Westharz gGmbH Verhandlungen mit dem Sozialministerium Niedersachsens mit dem Ziel, im Kreis Osterode einen „Palliativstützpunkt“ aufzubauen, wie er in dem vom Sozialministerium veröffentlichten „Rahmenkonzept zur Weiterentwicklung der Palliativversorgung in Niedersachsen“( PDF Datei unter www.ms-niedersachsen.de ) vorgeschlagen wird.



Inzwischen sind die Kooperationen mit den entsprechenden Einrichtungen der „Spezialversorgung“ abgesprochen, der Finanzierungsplan für die Einrichtung eines „virtuellen Palliativstützpunktes Osterode“ ist erstellt und an die Landesregierung eingereicht. Inzwischen ist der Palliativstützpunkt Osterode genehmigt und im Krankenhaus Herzberg installiert.


Homepage: www.palliativ-osterode.de/



Hier ein Begriffserklärung: Begriff Palliativ (PDF)


 


Der Stützpunkt bietet:

- Schnelle und unbürokratische Hilfe durch 24-Stunden-Telefon 0151 50 63 88 22

- Kostenlose Beratung für Patienten und Angehörige zu pflegerischen, medizinischen und seelsorgerlichen Fragen

- Vermittlung von Hilfsangeboten


Der  Stützpunkt ist die zentrale Anlaufstelle für Ratsuchende. Ein fachkompetentes Netzwerk aus erfahrenen Kooperationspartnern steht dahinter:

- Speziell ausgebildete Palliativ-Care-Fachkräfte

- Stationäre und ambulante Pflegedienstleiter

- Palliativmediziner

- Kliniken Herzberg und Osterode GmbH

- Therapeuten

- Stationäre und ambulante Hospizvereine

- Seelsorger

- Sanitätshäuser und Apotheken